Quartett

"Mein schönstes Gedicht? Ich schrieb es nicht. Aus tiefsten Tiefen stieg es. Ich schwieg es." 

 Mascha Kaléko


Es ist uns ein Anliegen, in unseren Konzertprogrammen einen inneren Zusammenhang zwischen den Werken herzustellen und diesen dem Publikum zu vermitteln. Dies gelingt uns zum einen durch erklärende Moderationen sowie durch das Vortragen ausgewählter Lyrik. Nicht umsonst haben wir uns nach der Dichterin Mascha Kaléko benannt, deren Werk uns sehr anspricht und berührt.

Neben Eduactionprojekten interessieren wir uns  für zeitgenössische Musik und die Erweiterung üblicher Konzertkonzepte durch Improvisation und Performance.
Gerne musizieren wir  auch in Duo- und Trio-Formationen miteinander. 


Das Kaléko Quartett wurde im Oktober 2015 aus Studierenden der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover gegründet. Konzerte führten das Quartett durch verschiedenste Orte Deutschlands. Inspiriert werden die vier Musikerinnen von namenhaften Musikern wie Prof. Oliver Wille (Kuss-Quartett), Prof. Jutta Rübenacker (Helios-Quartett), dem Armida Quartett, dem Verdi Quartett und Manfred Holder (Kammerakademie Calw e. V.). 


Die Suche nach differenzierten Klangmöglichkeiten ist diesem Quartett ein tiefes Bedürfnis. Die vier individuellen Persönlichkeiten inspirieren einander sowohl menschlich, als auch musikalisch, was sich durch eine große Spielfreude ausdrückt. So wird ein Konzert mit dem Kaléko Quartett zu einem besonderen Hörerlebnis.

© Malte Uchtmann
© Malte Uchtmann

Maria Meures nahm ihr Geigenstudium 2008 am Peter- Cornelius Konservatorium Mainz in der Klasse von Arthur F. Wendt auf. Nach einem Jahr wechselte sie an die HMTM Hannover, wo sie ihr künstlerisch-pädagogisches Masterstudium im Sommer 2016 erfolgreich beendete. Im Rahmen ihres Aufbaustudiums beschäftigte sie sich neben ihrer klassischen Ausbildung bei Meike Bertram insbesondere mit der Jazzmusik in der Klasse von Stephan Braun. Sowohl musikpädagogisch als auch im Konzertleben ist sie sehr aktiv.

© Malte Uchtmann
© Malte Uchtmann

Anne Zauner studiert derzeit im Masterstudiengang Violine an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Kana Sugimura im Profil Instrumentalpädagogik. Meisterkurse führten sie u. a. zu Helmut Zehetmair, Prof. Ingolf Turban und Prof. Jörn- Wolfgang Jahn. Als Mitglied zahlreicher Ensembles (Camerata 2000, Kammerakademie Calw e. V., Ensemble Zuflucht, Tramonto-Ensemble) ist sie im Konzertleben ganz Deutschlands aktiv und ist neben ihrer künstlerischen Tätigkeit auch mit Begeisterung als Pädagogin tätig.

© Sören Schirmer
© Sören Schirmer

Irina Kalinowska begann Ihre Ausbildung auf der Geige mit 5 Jahren
und wechselte 2009 schwerpunktsmäßig zur Bratsche, wo sie ihr Vorstudium an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Barbara Westphal begann.
Es folgten das Bachelor- und Masterstudium an der HMTM Hannover bei Prof. Volker Jacobsen sowie Förderungen seitens der Deutschen Stiftung Musikleben.
Die Freude zur Kammermusik bekräftigte sie bei Meisterkursen wie der"Kronberg Academy" oder der "Moritzburg Festival Academy" mit Solisten wie Jan Vogler, Martin Helmchen, Kirill Troussov u.A. und musizierte als Praktikantin bei der NDR Radiophilharmonie (2015) sowie als Akademistin an der Hamburger Oper (2016).
Seit 2017 ist sie an der Kreismusikschule in Gifhorn als Lehrerin für die Fächer Violine und Viola sowie Musikalische Früherziehung tätig. Seit 2021 ist sie Mitglied des Kaléko-Quartetts.

© Malte Uchtmann
© Malte Uchtmann

Luisa Arnitz begann ihr Cellostudium an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. A. Contino und Porf. D. Grosgurin und beendete es erfolgreich an der HMTM Hannover im künstlerisch-pädagogischen Masterstudiengang bei Prof. C. Aydintan. Ergänzt wurde ihre Ausbildung durch einen Erasmus-Aufenthalt am Conservatorio Salamanca und Meisterkursen bei C. Brotbek, A. Mata, D. Severin und S. Müller-Hornbach. Sie ist Gründungsmitglied der Jungen Philharmonie Karlsruhe und spielt regelmäßig in diversen Kammermusikformationen wie zum Beispiel dem Duo Spiegelblau.